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Wenn der Himmel brennt...
„Beeil dich wir verpassen den Zug sonst!“ „Der Zug kommt erst in 15 Minuten, wir haben noch Zeit!“ rief ich genervt. „Wenn du weiter so rumtrödelst nicht.“ „Mama! Ist gut nun, nimm lieber die Rucksäcke und steig ein.“ Murrend stieg sie ein, während ich noch draußen blieb und mir eine Zigarette anzündete. „Kommst jetzt endlich?“ schrie sie aus dem Zug. „Du bist peinlich, ich komm ja schon.“ Wir fuhren eine Stunde bis wir endlich ankamen. „Da unten hat man einen guten Blick und vielleicht läuft er ja vorbei...“ „Wer?“ „Ach Mutti frag nicht so blöd!“ „Wen meinst du?“ „Was denkst du, warum wir hier sind?“ „Also, hier sollten Angelo und Patrick und der Kika da sein, oder?“ Weiter unten war ein Felsen von dem man einen schönen Blick über alles hatte und ich ging dorthin. Ich setzte mich und beobachtet dir Leute. Da es schon dunkel war und man kaum etwas erkennen konnte, musste ich mich richtig anstrengen um etwas zu sehen, umso erschrockener war ich als ich merkte das jemand neben mir saß. Ich drehte mich erschrocken zu dieser Person um, doch sie saß nicht mehr dort. Es wunderte mich, denn eingebildet hatte ich mir das nicht. Eigentlich wollte ich wieder zurück gehen, aber irgendwas fesselte mich an diese Stelle. Das einzige was ich bewegen konnte waren meine Gedanken und die ließ ich aus mir heraus. Plötzlich näherte sich diese Person wieder und es schien als hätte sie mich wieder befreit. „Lass sie, sie ist es nicht!“ hörte ich eine Stimme wispern. Ich sah mich wieder um, doch sehen konnte ich immer noch niemanden. „Wir können nicht mehr lang warten!“ Da war noch jemand, aber wieder sah ich niemanden. Ich atmete tief durch und nahm meinen ganzen Mut zusammen im zu fragen ob jemand da wäre, doch es raschelte nur. „Nach wem fragst du?“ fragte Eva, meine Mutter. Ein Schock durchfuhr mich und ich zuckte zusammen. „Nach keinem, ist schon okay.“ „Gut, dann komm mit, Stephan hat uns einen guten Platz besorgt.“ „Stephan? Wer ist das denn?“ „Werde ich dir oben vorstellen.“ „Wie du meinst.“ Wir stiegen den steinigen Weg wieder nach oben, aber irgendetwas war anders als vorher. Ehrlich gesagt fühlte ich mich bei jedem Schritt beobachtet. Als ich anhielt, fragte Mama, so musste ich sie in ihrem Beisein nennen, ansonsten nannte ich sie einfach nur nach ihrem Vornamen, warum ich anhielte. „Nichts schon gut.“ Oben angekommen muss Stephan ihr wohl entgegengekommen sein,denn sie umarmten sich. Er sah zu mir zurück und lächelte, was mir komisch vorkam. Ich hatte plötzlich keine Lust mehr zu dieser Veranstaltung zu gehen, ich wollte eigentlich diesen Stimmen nach gehen. Da gleich gegenüber ein Stand war, wo es Bratwurst und solche Sachen gab und dort auch Licht war ging ich dorthin. Aber umso mehr ich mich näherte desto weniger hell wurde es. Der Stand entfernte sich scheinbar. „Ich sagte lass sie! Du verdirbst noch alles!“ Die Stimme von vorhin... „Was aber wenn du nicht Recht hast??“ Dieses Mal schrien sie mir regelrecht in die Ohren. Ich hielt sie mir zu und kniff meine Augen zusammen. Als ich sie wieder öffnete stand ich genau vor dem Stand und beinahe mit der Nase gegen eine Glasscheibe. „Geht es ihnen gut?“ Was sollte das alles? „Sind sie in Ordnung, junge Frau?“ „Ja, ja mir geht es gut!“ „So sehen sie aber nicht aus...“ Ich bestellte mir einen Tee und suchte mir ein Plätzchen an dem ich die Leute gut beobachten konnte. Hinter dem Stand war ein Wäldchen, das am Tag noch schöner aussehen musste als ich der Nacht. Ich setzte mich also dorthin und trank meinen Tee. Wieder wollte ich gehen, konnte mich aber nicht rühren. „Komm zu mir!“ Immer wieder „Komm zu mir!“ Wie ferngesteuert trieb mich irgendetwas zu dieser Stimme, dann schlief ich oder war in Trance. „Was soll das, warum tust du das, habe ich dir nicht gesagt, dass sie es nicht ist?“ „Sie wacht auf!“ Diese Person schien auf mich zu zugehen. „Wer seit ihr?“ versuchte ich aus mir herauszukriegen. „Psst.“ Ich erkannte sie, es war Patrick. Ich zuckte zusammen und zitterte. Er griff um mein Handgelenk und versuchte mich zu beruhigen. „Entschuldige bitte, das Angelo so grob zu dir war, aber er kann noch nicht richtig mit seinen Kräften umgehen...“ bemerkte er abwesend und mit seinem Blick zu ihm gerichtet. Angelo schien sich etwas zu schämen. „Befrei sie bitte wieder!“ Nach kurzer Zeit konnte ich mich wieder selbstständig bewegen. „Warum seit ihr hier und was macht ihr hier, vor allem wie bin ich hierher gekommen...und...“ „Psst, die Zeit wird dir alles erklären..“ „Zeit, die wir nicht mehr lang haben!“ „Wieso Zeit?“ „Wir können dich nicht mehr gehen lasen, wir brauchen dich..“ Angelo bewegte sich auf mich zu. „Und nun komm mit, ich werde dir etwas zeigen was dir sicher gefallen wird.“ Wir gingen eine schmale Treppe hinunter, die nach unten immer breiter wurde. Links und rechts ging es wie in einem Hotel zu verschiedenen Zimmern, die jedesmal eine andere Tür hatten. Je mehr wir tiefer gingen, desto weniger Angst hatte ich. Ein süßlicher Geruch breitete sich immer mehr aus. Als wir unten angekommen waren standen wir in einer riesen großen Halle zu der in jede Himmelsrichtungen eine Tür führte. „Folge mir.“ Wir gingen durch die riesige Halle, nach Osten, in dieser Richtung war die schönste Tür. Ich betrachtete alles ganz genau. Links neben der Tür standen Vasen, aber als ich sie mir genauer ansah waren es keine Vasen, sondern Urnen! Auf den Urnen standen ausschließlich Frauennamen, wobei mir ein kalter Schauer den Rücken runterlief und ich stoppte. „Was ist das hier?“ Er beachtete gar nicht was ich sagte, es interessierte ihn gar nicht und er führte mich hinterher. Ich wehrte mich, ich wollte wissen was es damit auf sich hatte. „Tut mir leid, du lässt mir keine andere Wahl.“ flüsterte er und ich wusste das er wieder meinen Körper bewegen wollte, also ging ich mit. Er zeigte mir ein halb so großes Zimmer wie die Halle war. Ich sah mich um, ein riesiges Himmelbett wo locker 3 Personen drin liegen konnten, stand etwas außerhalb, ein Tisch, was sicher ein Schreibtisch sein sollte stand ungefähr 5m vom Bett entfernt. Als ich wieder zur Tür zurück sah, war Patrick nicht mehr da. Außer dem Bett und dem Tisch, standen noch ein paar Schränke und weiter hinten eine, wie ich es nannte, kleine Bücherei mit allerhand Büchern. Ich nahm mir ein Buch und blätterte darin, bis auf ein paar Bildern konnte ich nichts entziffern, diese Schrift kannte ich nicht. Ich entdeckte eine Schriftrolle, die ich gleich wieder weglegen musste, weil ich gerufen wurde. „Komm bitte zur großen Halle, dort werden wir dich erwarten!“ Auf dem Weg zur Halle musste ich wieder an diesen Behältern vorbei, ich musste mir einfach noch einmal die Namen genauer durchlesen. Ich las: „Helena, Elizabeth, Yeoriya, Adaira, Breeda, Kaehsa, wobei mir die letzten Namen etwas fremd vorkamen. „Komm bitte.“ rief Angelo, so dass ich erschrak. Ich setzte meinen Weg zur Halle fort, als ich an kam, sah sie ganz anders aus als vorher. In der Mittestand ein riesiger mit Gold verzierter uralter Thron auf dem jemand saß, der sich ider den anderen die noch in dieser Halle waren, nicht zeigen wollte. „Bring sie zu mir!“ Patrick griff nach meinem Handgelenk und ich sah ihn ängstlich von der Seite an. Er führte mich zu diesem Thron, er lies los, machte eine Verbeugung und trat zurück. „Komm zu mir, hab keine Angst.“



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